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Fischereirecht

Als passionierter Hobbyangler versteht es sich nahezu von selbst, dass ich fischereirechtliche Mandate gerne und mit besonderem persönlichen Interesse bearbeite.

Schon seit 1989 bin ich Mitglied des Kreisfischereivereins Kelheim e.V. (KFV Kelheim). Die staatliche Fischerprüfung habe ich dann im Jahr 1991 abgelegt und seitdem bin ich ständiger Jahreskarteninhaber für verschiedene Gewässer. Daher sind mir die typischen Probleme, die im Zusammenhang mit der Ausübung der Angelfischerei auftreten können, seit langer Zeit bekannt und vertraut.

In der Praxis besonders bedeutend sind Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bei der Ausübung der Fischerei, insbesondere:

  • Fischereistrafrecht: Fischwilderei (§ 293 StGB) und die damit in der Regel verbundene Einziehung der Angelausrüstung (§§ 295, 74a StGB). Fischwilderei wird mit Freiheitsstrafe von einem Monat bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet, ist also alles andere als ein “Kavaliersdelikt”. Mehr zum Fischereistrafrecht erfahren Sie hier.
  • Fischereiordnungswidrigkeiten: Bußgeldvorschriften gem. Art. 100-104 FiG oder § 31 AVFiG, beispielsweise: Fangen von Fischen während der Schonzeit oder untermaßiger Fische, Zuwiderhandlungen gegen das Hältern und Aussetzen gefangener Fische.
  • Tierschutzrecht: Sowohl Straftaten, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden (§ 17 TierSchG) als auch Ordnungswidrigkeiten, die mit Geldstrafe bis zu 25.000 € geahndet werden (§§ 18 f. TierSchG), können begangen werden. Man denke hier nur an das ‘Fischen mit dem lebenden Köderfisch’, ‘Preisfischen/Wettkampfangeln’ oder die Praxis des ‘catch & release’ genannt.
  • Naturschutzrecht: Ordnungswidrigkeiten gem. Art. 52 BayNatSchG, etwa Fahren und Parken auf Privatwegen oder Flächen in der freien Natur, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind.
  • Verkehrsrecht: Nicht selten wird bei der Anfahrt zum Gewässer ein Verkehrsschild übersehen, so dass aufgrund einer Verkehrsordnungswidrigkeit ein Bußgeld droht.

Ich vertrete und verteidige Sie in den diesbezüglichen - und natürlich allen anderen - Straf- und Bußgeldverfahren gerne.

Häufig schließt sich an ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren auch ein sog. Verwaltungsverfahren an (Fischereischeinrecht), in dem die zuständige Behörde, in Bayern ist dies grundsätzlich die jeweilige Gemeinde, den erteilten Fischereischein wegen eines sog. Eignungsmangels widerruft und eine Sperrfrist für die Wiedererteilung des Fischereischeins von bis zu fünf Jahren festsetzt (Art. 67 FiG, 49 BayVwVfG). Hier gilt es, unverzüglich die entsprechenden Rechtsmittel einzulegen um einem Widerruf des Fischereischeins entgegen zu wirken.

Für Ihre Fragen stehe ich Ihnen als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht gerne zur Verfügung.
 

 

 
Rechtsanwalt Mathias Klose ist Inhaber der DAV-Fortbildungsbescheinigung seit 2008
Rechtsanwalt Mathias Klose ist Mitglied im Deutschen Anwaltverein (DAV)
Rechtsanwalt Mathias Klose ist Inhaber der Fortbildungsbescheinigung der Bundesrechtsanwaltskammer "Qualität durch Fortbildung" seit 2009
Rechtsanwalt Mathias Klose ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im DAV
Rechtsanwalt Mathias Klose ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im DAV